So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben uns den Schaden, wir nennen Ihnen eine selbstständige Glaserei aus der Region und verbinden Sie mit ihr. Ab da sprechen Sie direkt mit dem Betrieb. Dazwischen liegen wenige klare Schritte, und was wir bewusst nicht selbst übernehmen, ist ebenso klar umrissen.

Vom Anruf bis zur passenden Glaserei
Am Anfang steht ein Gespräch.
Sie berichten vom Schaden, und im Anschluss folgen ein paar knappe Fragen: Welches Fenster ist betroffen, ist die Öffnung offen, handelt es sich um Wohnung, Haus oder Geschäft? Mehr braucht es nicht. Fotos oder Maße müssen Sie nicht schon parat haben, sie lassen sich später mit dem Betrieb nachreichen.
Sobald die Verbindung steht, sind Sie und die Glaserei direkt im Gespräch. Wir sind nicht dazwischengeschaltet und führen keine Arbeiten aus. Die Fachkraft begutachtet den Schaden, erläutert ihr Vorgehen und stimmt es mit Ihnen ab. So bleibt jeder Schritt dort, wo das Wissen liegt. Fragen zur Abrechnung gehören genauso dazu wie Wünsche zur Glasart.
Was danach zwischen Ihnen und dem Betrieb liegt
Alles Konkrete besprechen Sie mit der Glaserei: Termin, Umfang der Arbeit, Art des Ersatzglases und die Abrechnung. Wir machen dazu keine Angaben, weil wir die Arbeit nicht ausführen und nicht für den Betrieb sprechen können. Hakt etwas, sprechen Sie es an; wer sein Handwerk beherrscht, erklärt es auch.
Meist besteht der erste Teil aus der Sicherung: aufmessen, Reste entfernen, die Öffnung schließen. Danach wird das Ersatzglas bestellt, gefertigt und eingesetzt. Bei Standardmaßen geht das schneller, bei Sonderformen oder Sicherheitsglas braucht die Fertigung Vorlauf. Wie lange es konkret dauert, sagt Ihnen die Glaserei nach dem Aufmaß.
Sie bleiben dabei in der Entscheidung. Passt der Vorschlag nicht, dürfen Sie nachfragen oder einen anderen Weg wählen. Die Vermittlung bindet Sie nicht an einen Betrieb, und das Gespräch mit der Glaserei verpflichtet Sie zu nichts. Wer lieber vorher noch einmal in Ruhe nachlesen möchte, findet die ersten Handgriffe in der Glasbruch-Hilfe.
Unsicher, was zu tun ist? Fragen Sie.01579 2842374
Was Sie vorbereiten können
Je klarer die Schilderung, desto treffender die Vermittlung. Nennen Sie am Telefon Anschrift und Etage, die Art des Fensters und wie die Öffnung gerade aussieht. Ob Holz, Kunststoff oder Metall im Rahmen steckt, hilft ebenso wie die Angabe, ob die Scheibe nur gerissen oder ganz zerbrochen ist.
Ein paar Fotos vorab sind nützlich: das ganze Fenster, die Bruchstelle, der Rand der Scheibe mit eventuellem Aufdruck. Ein danebengehaltenes Maßband macht die Größe sichtbar. Diese Bilder zeigen der Glaserei, was gebraucht wird, und halten gleichzeitig den Zustand fest. Mehr zum Vorgehen steht im Ratgeber Glasschaden dokumentieren.
Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Fachkraft ans Fenster kommt. Räumen Sie Möbel beiseite, nehmen Sie Vorhänge ab und halten Sie Hunde oder Katzen aus dem Zimmer. Haben Sie mehrere Fenster mit Schäden, notieren Sie sie in der Reihenfolge, in der sie Ihnen wichtig sind. So lässt sich alles in einem Gespräch klären.
Die vier Schritte im Überblick
- DurchwählenDie Nummer steht oben.
- BeschreibenKurz zu Glas und Rahmen.
- Glaserei findenDer Kontakt entsteht.
- AbsprechenDetails mit dem Betrieb.
Nachgefragt
Was kostet die Vermittlung?
Dazu machen wir hier keine Angaben, denn die Kosten entstehen bei der Arbeit der Glaserei und werden mit ihr besprochen. Fragen Sie den Betrieb nach dem Umfang der Arbeit und danach, wie abgerechnet wird, bevor Sie zustimmen. So wissen Sie vorher, wofür Sie sich entscheiden.
Wird das Fenster bei mir angesehen oder muss ich etwas hinbringen?
Das hängt vom Auftrag ab. Für Aufmaß und Sicherung wird das Fenster üblicherweise an Ort und Stelle begutachtet, weil nur dort Maße, Rahmen und Befestigung beurteilt werden können. Kleinere Teile oder Muster lassen sich je nach Betrieb auch anderweitig klären. Das besprechen Sie nach der Vermittlung direkt miteinander.
Muss ich zu Hause sein, wenn die Glaserei den Schaden ansieht?
In der Regel ja, zumindest für die erste Besichtigung, damit Sie zeigen können, was betroffen ist, und Fragen zum Glas klären können. Ist das nicht möglich, besprechen Sie mit dem Betrieb, ob jemand Vertrautes den Zugang öffnen kann. Wer zur Miete wohnt, kann die Hausverwaltung einbeziehen.
Kann ich einen Betrieb ablehnen?
Ja, die Vermittlung ist ein Vorschlag, keine Verpflichtung. Wenn Sie nach dem ersten Gespräch mit der Glaserei merken, dass es nicht passt, dürfen Sie das sagen. Wir können Ihnen danach einen anderen Betrieb aus der Region vermitteln, sofern Sie das wünschen und noch Bedarf besteht.
Was, wenn mein Fenster ein Sonderformat hat?
Rundbögen, schräge Dachfenster oder historische Profile werden oft nach Maß gefertigt. Das verlängert die Zeit bis zum fertigen Glas, ändert aber nichts am Ablauf. Die Glaserei schließt die Öffnung zuerst provisorisch und bestellt das Sonderglas anschließend. Beschreiben Sie das Fenster möglichst genau und schicken Sie Fotos.